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Biebesheimer und Stockstädter Nachrichten


Biebesheim

Flüchtlingskinder besuchen „Kühkopf-Kids“

Flüchtlingskinder besuchen „Kühkopf-Kids“
Die „Kühkopf-Kids“ sind ein regelmäßiges Angebot des Umweltbildungszentrums „Schatzinsel Kühkopf“. Kürzlich waren dort geflüchtete Kinder aus allen Teilen der Welt zu Gast, um sich mit dem für sie fremden Themenbereich Naturschutz zu befassen.
Viele Flüchtlingskinder sind mit Natur und deren Schutz häufig noch nie in Berührung gekommen. Damit bereits die Kleinen auch etwas über die Schutznotwendigkeit der Natur erfahren und lernen, dass es gerade in Naturschutzgebieten besondere Dinge zu beachten gilt, trafen sich die „erfahrenen“ Kühkopf-Kids mit den Kindern aus anderen Ländern im Hofgut Guntershausen und auf dem Kühkopf.
Verschiedene Aktionen meist unter freiem Himmel wurden durchgeführt. Ein Baum wurde bestiegen, der in der Wahrnehmung der Kinder bestimmt hundert Meter hoch gewesen sein muss. Sprachprobleme gab es wenige. Ganz nebenbei erfuhren sie viel über Naturschutz und wie man sich in einem solch sensiblen Naturraum bewegt. Die Flüchtlingskinder waren sehr begeistert und erzählten von ihren spannenden Erlebnissen. Sie wollen dies unbedingt wiederholen. Begleitet wurde die Gruppe von zwei erfahrenen Pädagoginnen und Geopark-Begleiterinnen: Helen Colbourne und Heike Sanow, die die Gruppe der Kühkopf-Kids regelmäßig leiten.
Die Veranstaltung wurde vom Umweltbildungszentrum Schatzinsel Kühkopf in Kooperation mit der Stadtverwaltung Riedstadt und Stockstadt sowie der Flüchtlingshilfe Stockstadt und Riedstadt initiiert. Ziel war es, geflüchteten Menschen die Besonderheiten der Riedlandschaft als Teil ihrer Heimat nahe zu bringen und für den Aspekt Naturschutz zu werben. Damit wollte man auch Multiplikatoren und Botschafter für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur gewinnen. Eine weitere Veranstaltung mit erwachsenen Flüchtlingen fand bereits im März statt.
Die Initiatoren sind begeistert von dem Interesse der Gäste. Weitere Veranstaltungen dieser Art sollen folgen.


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