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Rund um Hermeskeil


Hermeskeil

"Ohne uns wird's brenzlig"

Sieger-Steinzeit-Mobil der Jugendfeuerwehr Gusenburg

"Ohne uns wird's brenzlig"
Die Jugendfeuerwehren aus dem Kreis zu Besuch in Hermeskeil
In der vergangenen Woche fand vom 1. bis 9. Juli das Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager in Morscheid statt. Knapp 600 Jugendliche nahmen an dem Event teil. Auch die Verbandsgemeinde Hermeskeil war mit rund 50 Kindern vertreten. An zwei Tagen war der Verband in Hermeskeil zum Zweck einer Stadtrallye zu Besuch.
Dem ein oder anderen Bürger der Stadt konnte das Ganze schon regelrecht wie ein Überfall vorkommen, waren doch rund 500 Kinder in der City unterwegs, um knifflige Aufgaben im Stadtgebiet zu lösen. Ob man nun den unverkennbaren Zaun aus Skiern gegenüber der Grundschule finden oder aber mit verbundenen Augen nach Befehl der Kollegen ein Puzzle lösen musste - der Kreisverband hat sich wirklich etwas einfallen lassen und mit Unterstützung der Feuerwehr Hermeskeil eine abwechslungsreiche Rallye auf die Beine gestellt. Komplettiert wurde das Programm der Feuerwehr-Freizeit mit Ausflügen ins Schwimmbad, einer Wanderrallye rund um Morscheid, einem Wagenrennen zum Abschluss und schließlich der Übung und Abnahme von Leistungsspange und Jugendflamme.
Motivation pur
Nach dem gewaltigen Unwetter am Donnerstagabend haben Kinder und Betreuer am Freitagmorgen gleichermaßen die Ärmel hochgekrempelt, gemeinsam angepackt und nach den Aufräumarbeiten das Alltagsgeschäft wieder aufgenommen. Eben in solchen Situationen sieht man wieder, dass die Kameradschaft und das Gemeinschaftsgefüge stimmen und man eine gute Truppe dabei hat. Auch Marco Hares und Markus Barthen können äußerst stolz auf ihre zehnköpfige Truppe sein. Beim Steinzeitautorennen am abschließenden Samstag haben sie mit ihrem selbstgebauten Mobil à la "Familie Feuerstein" den ersten Platz errungen. Auch Familienministerin Katarina Barley ließ es sich nicht nehmen, ihnen persönlich zum Erfolg zu gratulieren.
Besondere Auszeichnung
Ganz stolz können wir in unserer Verbandsgemeinde auf die neuen Träger der sogenannten Leistungsspange sein. Für insgesamt 99 Jugendliche auf Kreisebene war dies wohl der aufregendste Tag des gesamten Zeltlagers. Mehrere Wochen im Vorfeld und in täglichen Übungseinheiten beim Zeltlager trainierten die Teilnehmer. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die man als Mitglied in der Jugendfeuerwehr erlangen kann. Elf Gruppen von jeweils neun Personen mussten in fünf Disziplinen antreten: Kugelstoßen, Staffellauf, Löschangriff, Fragebogen und eine Schnelligkeitsübung standen im Anforderungskatalog. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus Beuren, Gusenburg, Naurath, Rascheid und Hermeskeil haben die Prüfungen mit Bravour bestanden und können das Abzeichen nun mit Stolz tragen. "Mit dem Erhalt der Leistungsspange haben sechs Mitglieder aus meiner Jugendfeuerwehr das höchste Abzeichen der Jugendfeuerwehr erhalten. Ich bin sehr stolz auf die Teilnehmer, die in den letzten Tagen diszipliniert auf dieses Ziel hingearbeitet haben und nun dieses Abzeichen mit Ehre tragen dürfen", erklärt Florian Rausch, Jugendfeuerwehrwart der JF Beuren stolz.
Aber auch die "Kleinen" haben einen guten Job gemacht und die Aufgaben der Jugendflamme absolviert. Die Jugendflamme soll als Ausbildungsnachweis der Jugendlichen in den Jugendfeuerwehren dienen. Das Abzeichen wird in drei Stufen mit jeweils unterschiedlichen (aber ansteigenden) Anforderungen ausgereicht. Die geforderten Bestandteile sind allesamt Inhalte aus der Jugendfeuerwehrarbeit, welche auch Inhalte der allgemeinen Jugendarbeit enthalten.
(LeWe)



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