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Hermeskeil

Abschlussfeier der Geschwister-Scholl-Schule - BBS in Hermeskeil

StD H. Oberbillig und OStD J. Scholz überreichen den Klassenbesten Gutscheine des "Hochwald Gewerbe Verbands" (HGV) als Zeichen der Anerkennung.

Abschlussfeier der Geschwister-Scholl-Schule - BBS in Hermeskeil
Hohe Termindichte und der frühe Ferienbeginn führten zu dem für die Geschwister-Scholl-Schule außergewöhnlichen Umstand, dass die Abschlussfeier am letzten Schultag stattfand.
Die Lehrerband eröffnete die Feier mit dem Ray-Charles-Klassiker "Hit the road, Jack" (sinngemäß "Hau ab, Jack") und - wäre man böswillig - könnte man unterstellen, dass die Lehrer froh wären, die Schüler endlich los zu sein. Dies war natürlich nicht gemeint. Vielmehr sollte - etwas frei interpretiert - angedeutet werden, dass die Schüler sich nun, nach einer mehr oder weniger langen Schulkarriere, auf den Weg machen und ihr Leben in die Hand nehmen sollen.
Schulleiter J. Scholz stimmte in seiner Rede nachdenkliche und mahnende Worte an. In den letzten Jahren sei ein zunehmendes Fehlverhalten im Umgang mit Handys, Tablets, Konsolen und Computern zu beobachten. Für viele Schüler drehe sich das ganze Leben nur noch um diese Geräte. Folgen seien Konzentrationsdefizite, Übermüdung und damit verbunden häufig Lernschwierigkeiten. Er appellierte an die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, eine verantwortungsvolle Umgangsweise mit Handys usw. zu trainieren. Man müsse sich immer wieder bewusst machen, dass die elektronischen Geräte wichtige Hilfsmittel, aber nicht alleiniger Lebensinhalt sein dürfen. Spätestens im Beruf könnten Ablenkungen und Unaufmerksamkeiten am Arbeitsplatz schlimme Folgen wie Unfälle haben, von bestimmten sozialen Folgen ganz zu schweigen. Natürlich gratulierte Scholz den Schülern zu ihren Abschlüssen und wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft.
Nach Danksagungen an Kollegium, Sekretärin und Hausmeister und einigen weiteren Beiträgen der Lehrerband, hatten die Schüler der Berufsfachschule II noch einen kleinen Wettbewerb vorbereitet, bei dem einige Lehrer gegeneinander antreten mussten.
Erwähnt werden sollte noch, dass neben dem Standortleiter, Heinz Oberbillig, eine "Institution" die Schule nach jahrzehntelanger engagierter Arbeit verlässt. Günter Stoffels wurde auf eigenen Wunsch in kleinem Kreis verabschiedet, die Schüler wünschten ihm allerdings schon bei der Abschlussfeier alles Gute für den Ruhestand. Dem schlossen sich Schulleitung, Lehrerkollegium und alle anderen Anwesenden an.



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