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Verbandsgemeinde Westerburg

Frühlingsfest im Seniorengarten

Frühlingsfest im Seniorengarten
Tagespflege „Alte Schule“ in Pottum lud zu Volksliedern und heimatlichen Geschichten ein

Pottum. Den Frühling begrüßen mit einem Frühlingsfest. Dieses Ansinnen verwirklichte der Seniorengarten „Alte Schule“ in Pottum mit Volksliedern und heimatlichen Geschichten. Maria Schwary (Elsoff) und Wolfgang Gerz (Oberrod) waren der Einladung von Heike Theis gefolgt und boten den rund 60 älteren Menschen samt ihren Angehörigen einen vergnüglichen und unterhaltsamen Nachmittag. Im Anschluss waren alle Gäste zu einem Frühlingsbüffet mit tollen Speisen eingeladen. Auch die (alkoholfreie) Waldmeisterbowle fehlte zum Frühlingsfest nicht.
Maria Schwary hatte ihr Schifferklavier mitgebracht und begann den musikalischen Reigen jahreszeitgemäß: Der Mai ist gekommen. Autor Wolfgang Gerz las Geschichten aus dem Buch „Waast de noch, wie et freuer woar“, das er zusammen mit seinem Sohn Carsten verfasst hat und das inzwischen in dritter Auflage vorliegt. Er ging dabei auf Tätigkeiten ein, die heute aus dem dörflichen Leben weitgehend verschwunden sind: Die kleinen Gasthäuser, die Dorfschulen, die Landwirtschaft oder die Dorfläden. In der ersten Geschichte ließ er Marga Stahl und ihren Dorfladen in Nister-Möhrendorf zu Wort kommen.
Dann war aber wieder Zeit für Musik und Gesang. Bei „Tief im Westerwald“ sangen alle begeistert und textsicher mit. Gerz ging auf den Gastwirt Gerhard Riebel in Westernohe ein, Schwary rief „Hohe Tannen“ in Erinnerung“ und ließ „Nach meiner Heimat zieht es mich wieder“ erklingen. Nachdenklich stimmten die Lebenserinnerungen von Erna Schäfer (Bretthausen); zum Schmunzeln hingegen regten die schulischen Erlebnisse von Franz Josef Kexel (Hellenhahn) an. Mit zwei weiteren Liedbeiträgen endete das kurzweilige Programm und die beiden Vortragenden wurden mit viel Beifall verabschiedet.
Heike Theis dankte dem Duo Schwary/Gerz für sein Kommen. Sowohl die Lieder - die begeistert mitgesungen wurden – als die heimatlichen Textpassagen seien sehr gut angekommen. Ihr Dank galt auch der hauseigenen Profiküche (Manuel Gedanitz, Marion Kohlhaas), der Pflegedienstleitung um Simone Kolb sowie dem Fahrerteam um Dirk Weyel, das für An- und Abreise verantwortlich war. Bestens organisiert hatten die Veranstaltung die Betreuerinnen Besata Metaj und Jutta Leicher.


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