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Verbandsgemeinde Westerburg

Frühlingskonzert in Westerburg mit reichlich Beifall bedacht

Die Musiker des großen Orchesters wussten in Westerburg mit bekannten Melodien ihr Publikum zu begeistern. Reichlich Beifall gab es für die Solisten, die bei verschiedenen Musikstücken ihr Können unter Beweis stellten.

Frühlingskonzert in Westerburg mit reichlich Beifall bedacht
Stadtkapelle Westerburg und Blasorchester Meudt unterhielten mit schönen Melodien

Westerburg. Traditionell findet das Frühlingskonzert der Stadtkapelle Westerburg am Vorabend zum Palmsonntag statt. Auch diesmal folgten viele Musikfreunde aus der Region der Einladung in die Westerburger Stadthalle. Sie genossen den bunten Musikmix, bei dem für jeden Musikgeschmack etwas dabei war.
Um näher am Publikum zu sein, wurde die frühlingshaft geschmückte Bühne um einen Vorbau erweitert. Als Dirigent leitete an diesem Abend Maik Pinkel das große Orchester, das wie im beim Adventskonzert aus Mitgliedern der Stadtkapelle Westerburg und des Blasorchesters Meudt bestand.
Schwarz gekleidet, mit einer leuchtend grünen Krawatte als Blickfang, zogen die rund 50 Akteure an diesem Abend die Blicke auf sich.
Den Auftakt machte der „Einzug der Gäste auf der Wartburg“ aus der Oper „Tannhäuser“ von Richard Wagner. Im Namen aller aktiven Musiker hieß Julia Pletsch, die gemeinsam mit Ine Schmale durch das Programm führte, die Anwesenden herzlich willkommen. Ihr besonderer Gruß galt der der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Westerburg, Dr. Ulrike Fuchs und Beigeordneten der Stadt Westerburg, Gabi Frenz-Ferger.
Liebe und Romantik
Für ein Gefühl des Wohlbefindens und der Lebensfreude sorgte der feierliche Marsch „Euphoria“, besonders eindrucksvoll durch markante Basslinien und kapriziösen Holzläufen, bevor das klassische Intermezzo „Erinnerungen an ein Ballerlebnis“ den Saal erfüllte. Immer wieder ging es um Liebe, Romantik und Erotik, so wie bei „The Power of Love“, wo Ine Schmale auf dem Waldhorn als Solistin glänzte. In einen majestätischen Rosengarten entführte das Orchester mit dem Stück „Im Reich der Dolomiten“ von Gottfried Veit. Wer die Augen schloss, der konnte sich einen Wald in den Bergen vorstellen. Dort rief ab und zu der Kuckuck Ine (Ine Schmale auf dem Waldhorn) oder der Singvogel Anne (Anne Pinkel auf der Querflöte) und durch die Bäume war die Almkuh (Simon Müller auf den Glocken) zu hören.
Nach „Roger Cicero on Stage“, einer Hommage an den im letzten Jahr verstorbenen Ausnahmekünstler, brillierten Britta Carstensen und Maic Zimmermann bei John Denvers „Perhaps Love“ gefühlvoll auf ihren Euphonien. Auch im zweiten Teil des Programms standen immer wieder verschiedene Solisten im Rampenlicht. Reichlich Beifall ernteten die Musiker für die Polka „Von Freund zu Freund von Martin Scharnagl. Bei den kubanischen Rhythmen und Klängen von „Latin Woods“, einem Arrangement für Klarinettenquartett und großem Blasorchester, wippten im Saal viele Füße rhytmisch im Takt mit. „Unsere warmblütigen Solisten bei diesem feurigen Stück sind André Kaiser, Silvia Kaiser, Markus Dillbahner und Christoph Künz“, stellte Julia Pletsch das Klarinettenquartett vor. Mit „Midnight Tears“ (nächtliche Tränen) gab Roman Pacholek auf der Trompete ein ausdrucksstarkes und gefühlvolles Stück zum Besten. Ein Solostück der besonderen Art stellte Ulrich Ferger auf seiner Tuba vor. Bei dem jazzigen „Steamboat Stomp“ demonstrierte er ganz ungewohnte Klänge auf dem sonst - fälschlicherweise - als träge geltenden Instrument. „Tico-Tico“, die Geschichte eines kleinen Vogels im Maisfeld, erzählten Anne Pinkel und Alena Dörre mit ihrem virtuosen Querflöten-Solo. Bei „Happy Trombones“ boten Michael Ferger, Walter Jösch, Sascha Jung, Daniel Eschenauer, Evelyn Schmidt und Manfred Jung ein harmonisches Zusammenspiel auf ihren Posaunen. Auch die Freunde traditioneller Blasmusik kamen bei „Zwei Egerländer in Oberkrain“, wobei Johannes Schui und Holger Neeb mit ihren Flügelhörnern in den Vordergrund traten, und dem „Radetzky Marsch“ dann auf ihre Kosten.
Mit den Zugaben „In the Mood“ und „Bis bald auf Wiederseh´n“ hieß es schließlich Abschied zu nehmen. Mit „Musician Strike“ (Musikalischer Streik) verabschiedete sich zunächst Dirigent Maik Pinkel mit einer tiefen Verbeugung, bevor ihm nacheinander die Musiker, bei immer kleiner werdender Besetzung folgten , bis zu guter Letzt Schlagzeuger Max Leitzbach die Stöcke in die Luft schmiss und das Konzert somit beendete. Mit kräftigem Beifall honorierte das Publikum das rund zweieinhalbstündige Konzert. Im gemütlichen Beisammensein und bei erfrischenden Getränken ließen die Mitwirkenden zusammen mit den Zuschauern den Konzertabend in geselliger Runde ausklingen.
Der nächste Auftritt der Stadtkapelle Westerburg findet im Rahmen der Eröffnung der 725-Jahr-Feier in der Stadthalle Westerburg statt. Zusammen mit der Sängervereinigung 1852 Westerburg werden die Musiker das abwechslungsreiche Programm bereichern. Im Anschluss wird die Stadtkapelle Westerburg mit zünftiger Blasmusik die Festgäste unterhalten und für Stimmung sorgen. Gut zu wissen: Der Eintritt ist frei!
(Text und Foto: Ulrike Preis)


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