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Waldthurn

Marktratssitzung vom 03.07.2017

Marktratssitzung vom 03.07.2017
Von Tanja Pflaum
„Eigentlich wollten wir unser Geburtstagsgeschenk schon während des Heimatfestes überreichen“, erzählte der Hostauer Bürgermeister Miroslav Rauch am Ende der letzten Marktratssitzung.

Aber leider hatte Josef Beimler nie so richtig Zeit. Rauch überreichte mit diesen Worten ein Ehrenbanner zur Partnerschaft Waldthurn-Hostau. „Es ist ein symbolisches Geschenk, weil die Verbindung in unserer Generation so gut funktioniert“, erklärte Rauch in fast perfektem Deutsch.
Ein Punkt der Juni-Sitzung des Marktgemeinderates betraf den Antrag von Bianca Rupprecht und Claudia Schell auf Schulkindbetreuung während der Ferienzeiten. In einem Schreiben an die Gemeinde baten die beiden Frauen darum, das Betreuungsangebot zu erweitern, da die langen Ferienzeiten von berufstätigen Eltern nicht abdeckbar seien. Begrüßen wurde man ein Angebot, dass sich an die Betreuungszeiten der Kindertagesstätte anlehnt. Grundsätzlich sehen Bürgermeister und Markträte den Antrag positiv. Beimler merkte jedoch an, dass eine Betreuung während der Ferien keine kommunale Pflichtaufgabe sei und mit den derzeit angestellten Betreuerinnen der Schulkind- und Mittagsbetreuung nicht durchführbar, da dies deren Stundenzahl nicht mehr hergebe. Das Gremium beschloss zunächst eine Bedarfsermittlung durchzuführen, eventuell auch die umliegenden Gemeinden „mit ins Boot zu holen“. Michael Steiner forderte, dass die Ferienbetreuung kostendeckend funktionieren muss, d.h. alle Kosten auf die Eltern umgelegt werden müssen.
Anschließend ging es einmal mehr um die Schallisolierung der Vereinshalle. Die Firma Riedl führte mit einem Fachmann eine Begehung der Halle durch. Dieser hatte nun verschiedene Vorschläge zur Isolierung angefertigt. Der größte „Knackpunkt“ wäre das Salzlager, dort müsse man sofort und ordentlich etwas machen, merkte Roman Bauer an. Rund 4600 Euro wären hier für das Material veranschlagt. Die Räte waren einstimmig dafür, diese Summe für die Isolierung des Giebels und des Salzlagerbodens auszugeben.
Das Bayernwerk hatte ein Angebot zur Ergänzung der Straßenbeleuchtung in Spielberg laut Vorschlag des Bauausschusses vorgelegt. Das Angebot betrifft den Neubau von zwei Brennstellen (Peitschenmasten) und liegt bei rund 13 650 Euro. Eine Summe, die Bürgermeister Beimler etwas zu hoch ist. Er möchte bezüglich der damit verbundenen Erdarbeiten (knapp 8 000 Euro) noch einmal mit dem Bayernwerk verhandeln. Das Gremium stimmte einstimmig für das Angebot – mit nochmaliger Verhandlung bezüglich der Erdarbeiten.
Zu den Bauanträgen von Hans Leipold, Wampenhof (Anbau an die landwirtschaftliche Maschinenhalle und Abbruch der Nebengebäude) und Wolfgang Pankotsch, Haselranken 17 (Dachgeschossausbau des bestehenden Wohnhauses mit Errichtung von Dachgauben) hatten die Markträte keine Einwände vorzubringen.
In seinen Mitteilungen informierte der Rathauschef, dass die neue Image-Broschüre des Marktes fertig sei und ausliege. „Das Heimatfest war ein großer Erfolg“, so Beimler. Er kann nur immer wieder Danke sagen – danke an alle, die zwei Jahre an der Vorbereitung beteiligt waren, danke an alle Helfer beim Festauf- und Abbau. „Natürlich geht ein großes Dankeschön an alle, die das Heimatfest besucht haben! Aber vor allem: Danke Waldthurn!“, unterstrich er seine Worte. Weiter informierte er darüber, dass Dr. Nikolaus Globisch 150 alte Stühle der Gemeinde erworben hat. Zudem versicherte er, dass die Bauleitplanungen für die Baugebiete in den nächsten Monaten zügig vorangetrieben werden. „Eine unserer Sozialwohnungen im ehemaligen Bergmann-Haus ist mittlerweile vermietet“, fügte er an. Die zweite Wohnung werde eventuell an eine fünfköpfige Familie, die bereits in Waldthurn wohnt, vergeben. Die Einweihung des ehemaligen Bergmann-Hauses und einen „Tag der offenen Tür“ werde man auf September verschieben, so Beimler. Roman Bauer merkte an, dass die Bevölkerung wahrscheinlich eine Wohnung gern besichtigen möchte. „Wenn sie bereits belegt ist, wird dies nicht mehr möglich sein“, so Bauer. Beimler schlug vor, den „Tag der offenen Tür“ kurzfristig und zeitnah durchzuführen.
Roman Bauer richtete eine Bitte an die Mitarbeiter des Bauhofs: „ Der OWV hat den Maibaum bereits seit ein paar Tagen abgebaut – bitte den Baum und die Kränze wieder im Bauhof aufräumen!“ Hubert Stahl wollte wissen wie man im Zeitplan bezüglich der Glasfaserversorgung liegt. Beimler teilte mit, dass die Arbeiten Mitte/Ende Juli in den Ortschaften abgeschlossen sein sollten. Momentan werden die KVZ’s überbaut – danach gehe es weiter mit den Hausanschlüssen.


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