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Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Ebern


Ebern

Es geht nun um konkrete Projekte

Bürgermeister, Bürgerinnen und Bürger aus dem Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Ebern nahmen an der Regionalkonferenz in Reckendorf teil.

Es geht nun um konkrete Projekte

Die Regionalkonferenz der Baunach-Allianz in Reckendorf am 27. Juni war mit ca. 70 teilnehmenden Gästen gut besucht. Aus allen elf Städten und Gemeinden der Allianz waren interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Gemeindevertreter in die ehemalige Synagoge nach Reckendorf gereist, um gemeinsam über die erarbeiteten Handlungsfelder zu debattieren. Nach der Begrüßung durch den gastgebenden Bürgermeister Herrn Deinlein sowie einer Stellungnahme durch den Allianz-Vorsitzenden Herrn Hennemann gab Herr Ruhstorfer vom Planungsbüro IPU einen kurzen Rückblick. So wurden auch Rückschlüsse aus der vorherigen Regionalkonferenz in Gerach präsentiert. Des Weiteren wurden bereits gestartete Projekte wie beispielweise die Blühwiese und die Allianz-Mitfahrbänke vorgestellt.
Anschließend wurden in drei Kleingruppen in Form eines Wandelgangs zunächst die einzelnen von Bürgern und Bürgermeister vorgeschlagenen und im Onlineportal eingereichten Projekte des jeweiligen Handlungsfelds (dazu zählen Natur und Umwelt, Freizeit und Tourismus, Wirtschaft und Verkehr, Bürgerschaftliches Engagement und regionale Identität, Daseinsvorsorge und Siedlungsentwicklung) erläutert. Neben den interessanten Diskussionen unter den Teilnehmern selbst, konnten hier zusätzliche Anregungen im Ideenspeicher für die Anpassung und Weiterentwicklung des ILEKS platziert werden.

Im Anschluss daran erfolgte die Votierung der einzelnen Projekte.

Was den Bürgern besonders wichtig ist:
- Wirtschaft + Gewerbe:
Die Einrichtung eines örtlichen Branchenverzeichnises und einer Handwerkerbörse, damit örtliche Betriebe leichter gefunden werden können, mehr Aufträge erhalten können und leichter Mitarbeiter/Azubis aus der Region finden.
- Daseinsvorsorge
Kooperation der Bauhöfe
- Im Bereich Siedlungsentwicklung war am wichtigsten:
Die Innenentwicklung als Verwaltungsprozess: Benennung von Verantwortlichen für das Thema Innenentwicklung in den Verwaltungen, Erhebung, Aufbereitung und Pflege der erhobenen Innenentwicklungspotentiale, Aktivierung der Eigentümer, Bereitstellung und Pflege der Miet- und Immobilienbörse, Kommunikations- und Sensibilisierungsmaßnahmen
- Bürgerschaftliches Engagement:
Gründung eines Kleinprojekte-Fonds und eines Jugendparlaments: Für kleinere Projekte soll ein Fond eingerichtet werden, engagierte Vereine bringen Eigenleistung ein und erhalten dafür einen Sachmittelzuschuss für ihre Projekte. Ein regionales Jugendparlament soll eingerichtet werden, aufbauend auf der Jugendbeteiligung, mit dem Projekte entwickelt werden sollen, die insbesondere die Interessen von Jugendlichen aus der Region betreffen.
- Tourismus und Freizeit:
Ein übergreifender Radwegeausbau, mit fahrradfreundlichem Belag, durchgängiger Beschilderung und Querungshilfen.
- Umwelt und Natur:
Die Errichtung von Naturerlebnispfaden mit Informationen zu Flora, Fauna und Geologie.
Um nun auch die Wichtigkeit der einzelnen Handlungsfelder aufzuzeigen, sollte hierbei eine Punktevergabe erfolgen. Am wichtigsten war den Bürgerinnen und Bürgern das Thema Daseinsvorsorge. So soll neben der Kooperation der Bauhöfe auch die Nahversorgung sichergestellt werden und der Nahverkehr verbessert werden.
Die weiteren Platzierungen sowie Ergebnisse der Votierung sind auf der Homepage www.baunach-allianz.de einsehbar.

Nun gilt es, die gesammelten Resultate und Anregungen weiter in das Gesamtkonzept einzuarbeiten. Dazu findet am 25. Juli 2017 um 19.00 Uhr im Marktsaal der Gemeinde Rentweinsdorf eine Leitprojektwerkstatt statt, zu der wieder alle Bürgerinnen und Bürger recht herzlich eingeladen sind.
Text: IPU/VG Baunach; Bilder: Johanna Eckert



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