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Groß-Bieberau

Albert-Einstein-Schule - „Classic meets Pop“

„Classic meets Pop“
Wechselspiele beim Schulkonzert der Albert-Einstein-Schule
Mittwoch, der 17. Mai, 19.30 in der großen Turnhalle am Haslochberg: Warm ist`s, doch Erfrischung ist in Sicht. Mit dem „Watermelon Man“ startet das Konzert jazzig kühl. Hauptakteure oben auf der aufgebauten Bühne sind zwei Trompeter mit dem Musiklehrer Klaus Vetter an der Posaune. Bläser an der AES, das gab es schon viele Jahre nicht mehr. Ein kleiner Knirps, vorfreudig auf die großen Lautsprecher schauend, fragt: „Wann kommt jetzt die laute Band?“ Zu einem reinen Schulbandkonzert hätte er bestimmt nicht mitgedurft, aber Klassik legitimiert auch für Kleingemüse späte Uhrzeiten. Die Tribünenränge der Turnhalle sind komplett mit Publikum aller Altersklassen gefüllt. Holger Ohl führt als Initiator der Veranstaltung locker durch das Programm. Nach dem peppigen „Save and sound“ füllt sich der imaginäre Orchestergraben. „Damit es ein wenig Wind gibt“(so der Moderator), greift Miriam Reinelt, Mitinitiatorin und Leiterin des Schulorchesters, zum Taktstock und dirigiert 3 echte Rockklassiker: „ Bitter sweet symphony”, “Dust in the wind” und “Smoke on the water”.

Insgesamt ist es ein Abend der Wechsel. Verschiedene Musikstile, Band und Orchester, Klassik und Pop wechseln bei den 21 Stücken, Schüler tauschen Instrumente und Mikrophone, alles gut eingespielt und flüssig. Einen neuen Spitznamen bekommt Philip Steinert als „Humpelstilzchen“ mit dem sportlichsten Einsatz. Zwischen Bühne und Orchestergraben, zwischen Bass und Cello wechselt er hin und her, hoch und runter mit Beinschiene und Krücken. In der Band ist eine bunte Mischung, vom Achtklässler am Keyboard bis zum letztjährigen Abiturienten vertreten. Die Technik-AG, unter der Leitung von Erik Trautwein und mit Unterstützung von Marcel Köttner, kontrolliert die Bühnentechnik und illuminiert die Wechsel atmosphärisch.
Richtig heiß wird es nach dem ruhigen “Every breath you take” von Police mit “Dark Necessities” von den Red Hot Chili Peppers. Man sieht die Sängerin Annika Klein kurz tief durchatmen und mit einem „Year“ geht dann die Post ab. Auch die anderen Sängerinnen, zum Teil erstmals vor großem Publikum, können sich zeigen und harmonieren gut zusammen. Nach dem Schulbandpart sorgt das Streichorchester mit der Filmmusik des Disney-Klassiker „Frozen“ für ein wenig Abkühlung. Bei „Fire work” von Katy Perry ertönen „Wows“. Mit Funk („Also sprach Zarathustra“), dem treibendem Rhythmus von Tim Dylan Schmitt am Schlagzeug, Peter und Philip Steinert an E-Piano und Bass sowie den „Jungbläsern“ geht es in die Pause. Die Versorgung stemmt der Freundeskreis unter der Leitung von Frau Segebart in souveräner, freundlicher Gelassenheit. Nach der Pause wird es jazzig („Mercy, Mercy, Mercy“), dann kommt das Orchester der 6er Streicherklassen fröhlich aufgeregt auf den Bühnenvorplatz. Bei „Applaus Applaus“ von den Sportfreunden Stiller und einem zweiten aktuellen Hit (“New soul”) bekommen sie Unterstützung von ihren unermüdlichen Instrumentallehrern Cathrin Krippendorf, Claudia Merkel-Hoffmann, Stephan Loew und Horst Willand. Der Auftritt ist beste Werbung für die Schule mit musikalischem Schwerpunkt, die sich demnächst für die Neuzertifizierung bewirbt. Im weiteren Programm geraten bei Nirvana alle ins Schwitzen, bei Enya, dem Zusammenspiel von Band und Orchester, ins Träumen. Höhepunkt des Abends sind die Zugaben "Final Countdown” und „Viva la Vida“ von Coldplay: “Orchestergraben und Bühnen sind proppevoll: fünf Sängerinnen auf der Bühne, volle Instrumentalbesetzung oben und unten, das Licht flackert farbenfroh, Handylichter spielen Glühwürmchen, Standing Ovations. So geht mancher an diesem warmen Abend gegen 22.30 Uhr mit Gänsehaut nach Hause.
A. Liebel-Kappes


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