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Groß-Bieberau

Albert-Einstein-Schule - Jugendtheaterstück zur Berufsorientierung

Referendar Julius Henniges, Theaterpädagogin Julia Lehn und Richard Betz (v.li.) im Gespräch mit Schülern der Klasse 9R1 der Albert-Einstein-Schule.

Wie finde ich meinen eigenen Weg im Leben und zu einem Beruf?
Wie finde ich meinen eigenen Weg im Leben und zu einem Beruf? Die Antwort auf diese Fragen sollte mit „Mit Herz und Hand“, einem Jugendtheaterstück zur Berufsorientierung und zur Lebensplanung, am vergangenen Mittwoch (7.6.) angestoßen werden.
Richard Betz, Theatermacher und Zimmermann mit eigenem Betrieb in Franken, spielte zum zweiten Mal vor rund 130 Schülern der Jahrgänge 8H und 9R und 9G der Albert-Einstein-Schule und schärfte den Blick der SchülerInnen auf die Berufsorientierung und die eigene Lebensplanung.

„Wie finde ich meinen eigenen Weg im Leben und wie finde ich den richtigen Beruf der zu mir passt?“, das war die Frage, die am Ende des Theaterstücks zur Berufsorientierung und der nachfolgenden theaterpädagogischen Begleitung mit Julia Lehn vom Theater „Lakritz“ in Darmstadt in fünf Klassen stand.
Die Auseinandersetzung mit der Berufsfindung als Lebensfrage ist schwer und deshalb hat sich die Berufs- und Studienorientierung an der Albert-Einstein-Schule (AES) nach einem Probelauf im vergangenen Jahr dazu entschlossen, das Theaterstück und die anschließende theaterpädagogische Begleitung fest in das Programm der Berufsorientierung aufzunehmen.
„Die Frage der Berufsorientierung und das Verlassen des vertrauten schulischen Umfeldes, ist für viele SchülerInnen ein bedeutender Einschnitt in ihr bisheriges Leben. Das macht manchmal Angst und wird oft so lange hinausgeschoben, bis es gar nicht mehr anders geht“, mein Ralf Guinet, der die Berufs- und Studienorientierung an der AES koordiniert. Richard Betz nimmt sich dieser Frage in seinem Theaterstück an, das aus Fiktion und eigenen Lebenserfahrungen besteht. „Mein Weg war auch nicht immer gerade und hatte so manche scharfe Kurve, aber letztlich habe ich meine Berufung im Handwerk als selbstständiger Zimmermann gefunden. Gerade das Handwerk bietet viele interessante und abwechslungsreiche Perspektiven“, so Betz, der in seinem Betrieb selbst ausbildet.
Das Berufsorientierungsprojekt, das mit der vertiefenden theaterpädagogischen Begleitung Gedankenräume öffnen und an das Thema Berufswahl und Lebensplanung auf eine ganz andere Art und Weise heranführen will, wird vom Fluxx, einem Förderverein zur Unterstützung von Theaterprojekten im ländlichen Raum, sowie den BSO-Partnerunternehmen der AES, Senator, Sparkasse-Dieburg und AOK, unterstützt und soll nach den positiven Rückmeldungen durch die SchülerInnen fester Bestandteil der Berufs- und Studienorientierung an der Albert-Einstein-Schule in Groß-Bieberau bleiben.
Ralf Guinet, 07.06.2017


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