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Landau-Land

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So soll der Neubau aussehen.


Feuerwehren Böchingen und Frankweiler sind gemeinsam im Einsatz
„Der Zusammenschluss der Wehren ist die logische Konsequenz der Entwicklungen der letzten Jahre. Gerade tagsüber müssen die Wehren ohnehin gemeinsam alarmiert werden, um die Tagesalarmsicherheit sicherzustellen. Zudem steigen die Anzahl der Einsätze und die Anforderungen an Mannschaft und Gerät von Jahr zu Jahr“, erklärt Wehrleiter Stefan Kaiser. Bereits heute fahren die Feuerwehren aus Böchingen und Frankweiler nicht nur gemeinsam in den Einsatz, sondern üben auch gemeinsam und sind seit Jahren fester Bestandteil des Löschzuges Nord der Verbandsgemeinde Landau-Land. „Der Löschzug wird immer bei größeren Einsätzen im nördlichen Bereich der Verbandsgemeinde alarmiert. Außerdem sind einige unserer Einsatzkräfte auch Teil der Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Landau-Land sowie des Gefahrstoffzuges des Landkreises Südliche Weinstraße“, so Wehrführer Achim Baum.
„Ein Neubau des Feuerwehrhauses stand in Frankweiler ohnehin an. Durch den Zusammenschluss muss zukünftig nur ein Feuerwerhaus unterhalten werden, so dass die Feuerwehr im Umkehrschluss mit leistungsfähigerer Technik ausgestattet werden kann. In den kommenden Jahren soll dann außerdem die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeuges für diese Einheit folgen“, so Bürgermeister Torsten Blank. Damit sei sichergestellt, dass die notwendige Ausstattug zur effektiven Bewältigung der Einsätze zur Verfügung steht. Durch die neue Ausstattung erhoffe man sich natürlich auch bei dem Ein oder Anderen die Begeisterung für die Feuerwehr zu wecken, sagt Blank weiter.

Lange habe man nach dem passenden Standort gesucht und im vergangenen Jahr diesen in Böchingen, Am Woogdamm, gefunden. Es galt einen Standort zu finden, von dem aus im Einsatzfall alle Ecken und Winkel von Böchingen und Frankweiler innerhalb von acht Minuten zu erreichen sind. Außerdem musste das Grundstück Raum für ein Feuerwehrhaus mit mindestens drei Fahrzeugstellplätzen bieten. Neben den drei Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge wird das Objekt mit einem Sozialtrakt ausgestattet: Neben einem Unterrichtsraum wird dieser auch mit einer Küche und Duschmöglichkeiten ausgestattet. „In diesem Zusammenhang wird auch auf die notwendige Schwarz-Weiß-Trennung geachtet. So gibt es eine separierte Umkleide und eine Stiefelwaschanlage. Damit ist gewährleistet, dass der Sozialtrakt nicht mit kontaminierter Einsatzkleidung verschmutzt wird“, erläutert Wehrleiter Kaiser und erklärt weiter: „Selbstverständlich wurde das Feuerwehrhaus auch mit einer Einspeisemöglichkeit für Notstrom ausgerüstet. So kann das Feuerwehrhaus auch bei Stromausfall über ein Stromaggregat betrieben und im Einsatzfall besetzt werden“.
„Mein besonderer Dank gilt den Einsatzkräften, die immer da und bereit sind. Dieses Konzept ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass man an der großen Aufgabe der Grundversorgung miteinander arbeitet und immer das Ziel dem Nächsten zu helfen im Mittelpunkt steht“, so die Landrätin des Landkreises Südliche Weinstraße, Theresia Riedmaier, bestätigt durch den Kreisfeuerwehrinspekteur des Landkreises Südliche Weinstraße Rudi Götz: „Jede Stunde im Prozess der analytischen Aufstellung des Brandschutzbedarfplans hat sich gelohnt. Es spricht für die Wehren aus Frankweiler und Böchingen, dass der Zusammenschluss so gut funktioniert. Ich wünsche allen Einsatzkräften, dass sie immer gesund von ihren Einsätzen zurückkehren“. Dem schlossen sich auch die Ortsbürgermeister Reinhold Walter und Bernd Nerding an.


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